Sonnen Tage

Sonnen Tage auf der Sonnen Alm die kürzer werden. Die Kühe verließen die Almen schon in Herden.

Die Sonne stand sie doch halb acht schon weit über dem Baum, so geht sie nun tiefer und versucht noch über den Baum zu schauen.

Neckend weckt sie noch die Tiere, damit keines friere.

Kommen die Tage des Schnees, Sitzen die Menschen auf Kanapees. Tragen dicke Mützen und sehen die Sonne über die Baumwipfel blitzen.

Die Tiere sind dann schon im Tal, doch der Mensch hat hier die Wahl.

Wenn die Fenster fliegen….

Gemütlich saß Jana vor dem Ofen und wärmte sich den Rücken.

Es war ein schöner Tag gewesen und die Sonne hatte gescheint. Am Abend zogen in sehr hoher Höhe bereits einige schnelle Schäfchen Wolken vorbei. Ein Fönsturm.

Die Farben waren prächtig und es war viel zu mild gewesen für den doch sehr kühlen Tag.

Plötzlich hörte Sie Fenster fliegen.

Waren doch so viele Fenster im Haus offen? Sie sah im Erdgeschoss nach und alles war gut verschlossen.

Im ersten Stock hatte sich ein Fenster selbst zugeknallt. Draußen stürmte es in der Zwischenzeit sehr stark. Es donnerte und blitzte.

Im zweiten Stock knallte es…. jetzt hieß es schnell nach sehen ob noch viele weitere Fenster offen waren.

Prasselte doch nun auch schon der Regen gegen die Fenster und auf das Dach.

Jana ging in jedes Zimmer, schaute ob es herein geregnet hatte und schloss zur Sicherheit die Fenster.

Außerdem fühlte sie sich besser, wenn nicht so ein Geknalle durch das Haus lief.

Da würde Sie auf jeden Fall besser schlafen ☺️

Winterfest machen

Man fragt sich heute oft: „was heißt den winterfest machen?“

Wir kennen kaum noch Winter.

Als ich Kind war und wir bei Oma und Opa am Bauernhof eingeschneit waren. Das waren noch Zeiten… ?

Doch ist es so erstrebenswert, die Belagerung durch einen Winter?

Es muss vorgesorgt werden. Brennholz, Essen und Getränke. Vorausdenken für die nächsten Monate ist angesagt.

Wer kann das heute noch?

Was braucht ihr für den Winter?

Messe in der Leonhardikapelle

Eine interessante Messe in der Leonhardi Kapelle, denn selten habe ich einen Pfarrer gehört, der eine so gute (aus meiner Sicht) Predigt gehalten hat.

Es ging um Jesus der Gottes Willen auf Erden erfüllen möchte und Petrus zu ihm sagt: „wir wollen doch das du nicht für die Menschen leidest“ und Jesus antwortet „weiche von mir Satan“

Weniger dramatisch und auch schöne Worte der Interpretation fand der Pfarrer „Liebe bedeutet nicht nur die schönen Dinge im Leben, sondern auch das Leid welches wir erfahren durch die Menschen.“

Hier kamen natürlich gleich meine Gedanken dazu: „ja, das ist das erste Mal, dass ich so etwas in einer Kirche gehört habe. Sonst liest man doch so etwas nur in spirituellen Büchern.“

Es wird doch nicht endlich an der Zeit sein, dass auch die Kirche erkannt hat, was der Weg ist?

Der Mensch geht seinen Weg, egal ob dieser Freudvoll oder Leidvoll ist, denn das ist alles Interpretation.

Wenn unser Leben Liebe ist, ist die Interpretation nicht mehr notwendig.

Wir gehen diesen Weg einfach.

Demütig, herzlich, liebevoll, Bedingungslos💞💝🍀

Dann ist es plötzlich ein Weg voller Wunder❣️

Seltsam

Es ist manchmal so, das man sich ein glückliches und erfülltes Leben in unserer tollen konsumgeilen Gesellschaft vorstellt: „toller Job, super Mann / Frau an der eigenen Seite, schicke Wohnung, das Auto das gerade der Bestseller ist und so weiter… “

Wer hätte denn nicht gerne….

Und dann kommt etwas Unerwartetes… Liebe…. Natur…. Schönheit und da ist es plötzlich, ein Tag erfüllt von wunderschönen Eindrücken und man hatte einen glücklichen und erfüllten Tag💞❣️💝🍀

Regenruhe

Langsam tröpfelt der Regen aufs Dach. Jana kuschelt sich unter die warme Bettdecke und dreht sich noch einmal um. Schlafen kann sie schon seit 1 Stunde nicht mehr. Also steht sie auf und zieht die Regenkleidung an. Die Regenkleidung knistert.

Sie läuft das schwach beleuchtete Treppenhaus hinunter, zu der Türe an der sie ihre Gummistiefel stehen hat lassen.

Die schlüpft in die Gummistiefel, zieht die Regenhose drüber und knöpft alle Schlitzchen durch die Wasser kommen könnte, zu.

Auf hinaus in den Regen.

Die Laufgänse freuen sich schon als sie mit dem Futtereimer kommt und schnattern aufgeregt.

Als sie ihnen dann auch noch die Türen aufmacht und den Weg auf ihre Laufbahn frei gibt, sausen sie schnatternd los.

Jana lacht. Wie glücklich diese Enten doch sind.

Danach dürfen noch die Weißen Enten und Gänse raus. Sie warten auch schon. Regen ist was tolles für das Federvieh.

Während dessen kuscheln die beiden Schweinchen in ihrem Hütterl auf dem blitzsauberen Stroh. „Denen ist es dort wohl noch angenehmer als draußen.“ Denkt Jana.

Auch die Ziegen stehen in ihrer Herzerlhütte und beäugen das Wetter, während die Kühe in aller Seelenruhe am Zaun grasen.

Die Schafe stehen am Haus. Denen ist der Regen egal. Sie haben ja einen tollen Pelz aus Schafwolle an dem das Wasser einfach abperlt.

Nach dem Jana nach den Tieren gesehen hatte, macht sie sich eine Tasse frisch gebrühten Kaffee und sieht dem Regen zu.

Ein beschaulicher Tag kann beginnen.